Sie trug das grüne Kleid. Er erkannte es, bevor er ihr Gesicht erkannte — oder so würde er es später erzählen, was selbst eine Art Lüge war.
Sie hatten sich auf Dinner geeinigt, nichts weiter. Zwei Menschen, die einmal das Gewicht des anderen im Schlaf gekannt hatten, das genaue Maß einer Hand im Kreuz, reduziert jetzt auf Speisekarte, Kerze und den Tisch, der sorgfältig zwischen ihnen stand.
"Du siehst genauso aus," sagte er.
Sie sagte nicht, was sie dachte — dass er es nicht tat, nicht ganz, dass die Zeit etwas mit seinem Kiefer getan hatte, seinen Händen, das ihr gefiel.
Der Kellner kam. Sie bestellten Wein, den sie nicht austrinken würden. Auf der anderen Seite des Restaurants lachte ein Paar über etwas Privates, und keiner von beiden schaute hin.
"Erinnerst du dich—" fing sie an.
"Ja," sagte er, bevor sie zu Ende kommen konnte.
Das war das an ihm, das nie ganz verschwunden war. Er kannte immer noch die Sätze, die keine Endung brauchten.
Das Essen kam. Sie aßen. Sie sprachen über Dinge, die nichts bedeuteten — Städte, Kollegen, einen Film, den sie beide getrennt gesehen hatten und sich anders erinnerten. Das Gespräch war sein eigenes Kreisen, geduldig und beabsichtigt.
Als die Rechnung kam, griff er nicht sofort danach. Sie auch nicht.
Die Pause dehnte sich zwischen ihnen aus, ungeeilt, wie ihre Pausen es immer getan hatten — nicht ganz Stille, sondern der gehaltene Atem davor.
"Mein Hotel ist um die Ecke," sagte er.
Sie faltete ihre Serviette. Schaute ihn an. Erinnerte sich an jede Version dieses Gesichts, das sie je gekannt hatte.
"Ich weiß," sagte sie.