Die Musik war noch immer durch die Glastür zu hören — leise, gleichmäßig, die Art, die einen Raum erfüllt, ohne dass jemand wirklich zuhört. Sie war zuerst hinausgegangen. Er war ihr gefolgt, wie selbstverständlich.
Sie standen am Rand der Terrasse, ohne sich zu berühren, beide Blicke ins Leere gerichtet. Der Garten darunter war dunkel. Der Himmel darüber war dieser eigentümliche Farbton einer Stadtnacht, für den es keinen Namen gibt.
Sie war sich des exakten Abstands zwischen ihrer Schulter und seinem Arm bewusst.
Er hatte nichts gesagt, seit sie hinausgegangen waren. Sie stellte fest, dass sie dankbar dafür war. Worte würden aus diesem Moment etwas machen, das eine Entscheidung erforderte. Eine Minute verging. Vielleicht zwei.
Sie drehte den Kopf nur ganz leicht — nicht um ihn anzuschauen, sondern nur zu ihm hin, eine minimale Bewegung, die alles und nichts bedeutete. Er spürte es. Sie wusste, dass er es spürte.
"Wir sollten wieder reingehen," sagte sie.
"Das sollten wir," stimmte er zu.
Keiner von beiden bewegte sich.
Die Musik innen wechselte, etwas mit mehr Bass, und sie hörte jemanden lachen — hell und sorglos, der Klang von Menschen, die nicht wussten, dass sie beneidet wurden.
Sie dachte: In einem Augenblick wird einer von uns sich wenden. Sie dachte: Ich möchte, dass er es ist. Sie dachte: Ich möchte es sehr.
Die kühle Nachtluft lag auf ihrem Schlüsselbein. Er verlagerte sein Gewicht, kaum merklich, sein Arm war jetzt nur noch einen Hauch von ihrem entfernt.
Das, dachte sie. Das ist es. Das Ganze ist nur das.