Sie hatte nicht beabsichtigt, dass es so spät würde. Er hatte nicht beabsichtigt zu bleiben.
Das Restaurant schloss um sie herum — Stühle auf Tischen, ein Kellner mit geübter Geduld — und beide hatten es bemerkt, und keiner war bereit, es auszusprechen. So waren sie immer gewesen: zwei Menschen, die Zeit zusammen verloren wie andere Menschen Schlüssel verlieren, leise und ohne es zu bemerken, bis es längst zu spät war.
Draußen regnete es. „Ich kann dich fahren," sagte er.
Sie wusste, was er meinte und was nicht. Sie stieg ins Auto.
Die Stadt zog in Streifen an den Fenstern vorbei, Natriumorange und Weiß. Sie beobachtete die Lichter statt ihn, wie sie mit dem Schlimmsten immer umgegangen war — ihn am Rande halten, glaubhaft bestreitbar, am äußersten Rand von dem, was sie sich zu wünschen erlaubte.
„Du bist still," sagte er.
„Ich denke nach."
„Worüber?"
Sie wandte sich zu ihm um. Er beobachtete die Straße, die Hände locker am Lenkrad, so gelassen wie schon immer — geduldig auf jene besondere Weise, die sie früher zur Verzweiflung getrieben hatte. Diese Geduld war das, was sie danach am meisten vermisst hatte, obwohl sie sich lange Zeit nicht einmal selbst gegenüber eingestanden hatte.
„Ob ich das zu etwas gemacht habe, das es nicht ist," sagte sie.
Er antwortete nicht sofort. Die Scheibenwischer schlugen den Takt. „Hast du?"
Sie blickte auf den Regen auf der Scheibe zurück. „Nein," sagte sie. „Das glaube ich nicht."
Er blinkte und bog in ihre Straße ein. Sie wohnte zwei Blöcke in die andere Richtung. Keiner sagte etwas dazu.